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11. Oktober 2017

11. Oktober 2017
09:00 - 17:00
WS-A 301, Seminargebäude Weidenauer Straße
Arbeitsstelle Hochschuldidaktik der Universität Siegen
Gabriela Ruhmann
Sie haben an der Schreibwerkstatt („Produktiv zum professionellen Forschungstext“) und an der Textwerkstatt („Weiter im Text“) teilgenommen. Dort haben Sie sich in Ihrer Rolle als Forschende(r) mit den Anforderungen an Prozess und Produkt der wissenschaftlichen Textproduktion vertraut gemacht. Nun möchten Sie in Ihrer Rolle als Lehrende(r) erkunden, wie Sie Studierende zum wissenschaftlichen Schreiben anleiten und sie bei ihren Schreibprojekten betreuen können. Sie verfügen über ein Instrumentarium an Instruktionen und Interventionen, mit denen Sie Studierende beim schrittweisen Aufbau wissenschaftlicher Schreibkompetenz unterstützen können. Sie überdenken Ihre Bewertungsmaßstäbe und haben eine Vorstellung, wie Sie Ihre Anforderungen lernförderlich dosieren können. Sie überdenken Ihre Betreuungspraxis und setzen Ihre pädagogischen Instrumente lernförderlich und effizient ein.
Das Verfassen wissenschaftlicher Texte ist im Studium ¬das zentrale Lern- und Prüfungsinstrument. Da die Ansprüche an die Prozesse und Produkte der wissenschaftlichen Textproduktion weit über die Schreibanforderungen in der Schule hinausgehen, brauchen Studierende Anleitung, Übung und Begleitung, um in das komplexe Handwerk des wissenschaftlichen Schreibens hineinzuwachsen. In dieser Veranstaltung lernen Sie bewährte Instrumente aus der akademischen Schreibdidaktik kennen, mit denen Sie Studierende gezielt unterstützen können, schrittweise Kompetenzen für das wissenschaftliche Schreiben aufzubauen.
Im Einzelnen dreht sich die Werkstatt u.a. um folgende Fragen:
Was sind die typischen Schwierigkeiten von Studierenden beim wissenschaftlichen Schreiben?
Wie lassen sich Arbeitsstrategien für einen produktiven Schreibprozess vermitteln?
Wie lassen sich die vielschichtigen Leistungsanforderungen bezogen auf wissenschaftliches Schreiben transparent darstellen, erklären und begründen?
Was sind angemessene Bewertungsmaßstäbe für wissenschaftliche Hausarbeiten?
Wie können Sie Studierenden Rückmeldung auf Konzepte und Texte so geben, dass sie daraus auch tatsächlich etwas lernen?
Wie viel Anleitung und Betreuung ist angemessen?
Was sind die Möglichkeiten und Grenzen von Handouts, Lehrveranstaltungen und Sprechstunden?
Was können Ratgeberbücher oder -software, Tutorinnen und Tutoren sowie Schreibberatungsstellen leisten?
12:00 - 14:00
AR-HB 030, Adolf-Reichwein Campus
Fakultät I, Department Anglistik, Germanistik, Romanistik, ev. und kath. Theologie
JProf. Dr. Gregor Schuhen
In der interdisziplinären Ringvorlesung "Blut, Tränen und Spott. Männlichkeiten in der Vormoderne" geht es um Männlichkeitsentwürfe von der Antike bis zum 18. Jahrhundert. In diesem Rahmen stehen nicht nur die „klassischen“ männlichen Idealtypen (Ritter, Heilige, Höflinge, Gelehrte) im Vordergrund, sondern mit den Narren, Schelmen und Eunuchen auch scheinbare Abweichungen von der hegemonialen Norm vormoderner Männlichkeit. Es geht ebenfalls um typische männliche Praktiken und Handlungsmodelle wie etwa den Kampf, das Duell, das Studium, die Galanterie und die Askese, die das vormoderne Männlichkeitsbild als ebenso pluralisiert erscheinen lassen wie moderne Maskulinität.

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