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19. Oktober 2017

19. Oktober 2017
09:00 - 17:00
WS-A 301, Seminargebäude Weidenauer Straße
Universität Siegen, Arbeitsstelle Hochschuldidaktik
Pascal Biesenbach
Im Zentrum der beiden Tage steht folgende Frage:
Wie können Sie Lehr- und Lernprozesse in Ihren Veranstaltungen so arrangieren, dass wichtige Inhalte sich gut in den Köpfen der Studierenden verankern?
Sie lernen hierzu praktische Beispiele kennen, wie bereits kleine methodische Adaptionen die Wahrscheinlichkeiten erfolgreicher Lernprozesse erhöhen. Das Gehirn ist allerdings nicht nur Datenspeicher, sondern vor allem ein konstanter Datenerzeuger. Entlang dieser Erkenntnis aus den kognitiven Neurowissenschaften ergeben sich teilweise neue Anforderungen aber vor allem neue Möglichkeiten für Ihre Lehrveranstaltungen.
Dieser Workshop lädt Sie ein auf einen Streifzug durch didaktische Praxis, die Wirkung von Sprache auf Lernprozesse, neuronale Prinzipien und deren Zusammenhänge mit Ihrem Handeln als Lehrende.
Bitte bringen Sie Konzepte und Materialen aktueller oder anstehender Veranstaltungen mit, damit wir anhand Ihrer Materialien bereits im Workshop praktisch arbeiten können.
09:00 - 18:00
Kulturhaus Lÿz, St.-Johan-Straße 18, 57074
Career Service der Universität Siegen
Diskussionen gibt es viele, Beschlüsse auch, doch die Wirklichkeit spricht, jenseits aller Absichtserklärungen, ihre eigene Sprache. Deshalb bietet das Kompetenzzentrum für Frau und Beruf in Zusammenarbeit mit der IHK-Siegen, dem Career Service und der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Siegen auch in diesem Semster wieder eine Veranstaltung an, die sich speziell an Akademikerinnen richtet. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen. Am ersten Tag erhalten die Teilneherinnen in einem Seminar Informationen zu Selbstmarketing und Selbstpräsentation. Sie bekommen von kompetenten Personalverantwortlichen qualifiziertes Feedback zu ihren Bewerbungsunterlagen und können ihre Kompetenz für das Vorstellungsgespräch tranieren. Im zweiten Teil der Veranstaltung, dem Job-Speeddating, gibt es dann die Möglichkeit Erfahrungen im Gespräch mit Unternehmerinnen und Unternehmern der Region zu sammeln und ganz praktisch zu erfahren, was der Arbeitsmarkt von Berufseinsteigerinnen erwartet.
17:45
PB-I 001, Paul-Bonatz-Campus
Universität Siegen, Fak IV, Institut für Fluid- und Thermodynamik; VDI-Bezirksverein Siegen
Prof. Dr.-Ing. Harald Bradke (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe)
18:00 - 19:30
KrönchenCenter (Vortragsraum), Markt 25, 57072 Siegen
Fakultät I, Department Germanistik
Dr. Tilman Borsche (Bernkastel-Kues)
Die Frage nach den historischen Wurzeln (nicht nur) der deutschen Kultur ist in verschiedenen Hinsichten eng mit dem Namen „Wilhelm von Humboldt“ verbunden. Mit „Humboldt“ assoziierte Sprech- und Denkgewohnheiten prägen den Diskurs über universitäre Bildung („Einheit von Forschung und Lehre“), über Sprachen / Kulturen („Verschiedenheit derWeltansichten“)und ihre hochrangigen Textzeugnisse („geistige Individualität“) bis heute, und sie stellen in öffentlichen Ritualen eine wohlfeile Konsens-Ressourcedar.
Bei näheremHinsehen allerdingswerden die Einigkeitsfassaden schnell brüchig, in den fachlich fundierten Debatten zeigen sich irritierende Widersprüche: Handelt es sich bei manchen der berühmten Formeln nur um„Pseudohumboldtiana“ (Christoph Markschies), zu welcher Zeit und in welchen Kontexten sind sie dann entstanden? Ist Humboldts Bedeutung für die moderne Sprachwissenschaft nur ein „Mythos“; wann, wo und aus welchen Gründen – wissenschaftlichen und / oder kulturellpolitischen– scheidensichanHumboldtdieGeister? Wie sieht es im Vergleich zur kulturbezogenen Sprachwissenschaft in der sprachbezogenen Kulturphilosophie aus, wie im Vergleich zu Deutschland in China, wo Humboldt in den vergangenen Jahrzehnten vermehrt erörtert wird?
Die Tagung lädt ein zu einer sicherlich kontroversen Diskussion. Neben inhaltlichen Fragen wird es auch darum gehen müssen, woran sichwissenschaftliche „Bedeutung“ bzw. „Wirkung“ (nicht nur) imBlick auf die Wissenschaftsgeschichte festmachen lässt, welche Interessen den Blick auf die Wissenschaftsgeschichte beeinflussen und welchen Medien und Vermittlungsinstanzen wissenschaftliche Klassiker ihre gesellschaftliche Popularität verdanken.

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