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16. November 2017

16. November 2017
12:00 - 18:00
Adolf-Reichwein-Campus
SiegMUN
Gerrit Pursch
Es ist wieder so weit: Die SiegMUN steht vor der Tür! Zum 8. Mal treffen sich Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie Interessierte, um im Rahmen einer Konferenzsimulation praxis-nahe Schlüsselkompetenzen zu trainieren. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin schlüpft in die Rolle eines Diplomaten und vertritt einen Staat in internationalen Organisationen. 2017 ist die SiegMUN rein englischsprachig. Vier Komitees sind angesetzt: Commonwealth Heads of Government Meeting (CHOGM, Treffen der Regierungschefs der Commonwealth-Staaten), Organisation for Economic Co-Operation und Development (OECD, Organisation für wirtschaft-liche Zusammenarbeit und Entwicklung), United Nations Entity for Gender Equality and the Em-powerment of Women (UN Women, die Einheit der Vereinten Nationen für Geschlechtergleich-heit und Selbstbestimmung von Frauen), UN Press Corps (journalistische Begleitung der Simula-tion).
17:45
PB-I 001, Paul-Bonatz-Campus
Universität Siegen, Fak IV, Institut für Fluid- und Thermodynamik; VDI-Bezirksverein Siegen
Dr.-Ing. Martin Schenk (BMW Group, München)
20:00
Kulturhaus Lÿz, St.-Johann-Straße 18, 57074 Siegen
Forum Siegen
PD Dr. Olaf Behrend
Zunächst möchte ich in dem Vortrag den Begriff der Familialität einrichten, der auf die Gemeinsamkeiten abhebt, welche Familien, bei aller Verschiedenheiten ihrer historisch-kulturellen Erscheinungsweisen, kennzeichnen. Vor diesem Hintergrund möchte ich dann zweitens kurz auf die typischen Sozialisationsweisen (psychische Autonomie und individuelle Entscheidungsfähigkeit) und -ziele (hohe Bildungs- und Karriereorientierung) der Mittelschichtkultur (nicht nur in Deutschland) eingehen. Hierfür greife ich u.a. auf die Ergebnisse der Entwicklungspsychologin Heidi Keller zurück. Drittens zeige ich dann, worin das spezifische der deutschen Mittelschichkultur besteht. Hierfür ist auf historische Besonderheiten und die jüngere Familienpolitik abzuheben. Damit eng zusammen hängt die Frage nach der strukturell oder latent religiösen Dimension der heutigen Mittelschichtfamilie unter Bedingungen der Enttraditionalisierung und der massiven Abnahme der Zugehörigkeit von Familien zu verpflichtenden Vergemeinschaftungen. Die Antworten auf diese Frage führen zu einer beschließenden, eher phänomenologischen Schau der enttraditionalisierten, oft isolierten (quasi „neo-tribalen“) Mittelschichtfamilie und den ihr zugehörigen, familiären Sinnstiftungsversuchen. Hierfür ist der Vergleich von urbanen Familienmilieus mit solchen des ländlichen Raum, wie dem Siegerland, interessant.

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