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22. November 2017

22. November 2017
12:00 - 14:00
AR-HB 030, Adolf-Reichwein Campus
Fakultät I, Department Anglistik, Germanistik, Romanistik, ev. und kath. Theologie
Sebastian Zilles
In der interdisziplinären Ringvorlesung "Blut, Tränen und Spott. Männlichkeiten in der Vormoderne" geht es um Männlichkeitsentwürfe von der Antike bis zum 18. Jahrhundert. In diesem Rahmen stehen nicht nur die „klassischen“ männlichen Idealtypen (Ritter, Heilige, Höflinge, Gelehrte) im Vordergrund, sondern mit den Narren, Schelmen und Eunuchen auch scheinbare Abweichungen von der hegemonialen Norm vormoderner Männlichkeit. Es geht ebenfalls um typische männliche Praktiken und Handlungsmodelle wie etwa den Kampf, das Duell, das Studium, die Galanterie und die Askese, die das vormoderne Männlichkeitsbild als ebenso pluralisiert erscheinen lassen wie moderne Maskulinität.
16:00 - 18:00
AR-B 2104/5, Adolf-Reichwein-Campus
Gestu_S, Familienservicebüro, Gender Studies
Florian Krauß
20:00
Apollo-Theater, Morleystr. 1, 57072 Siegen
Studio für Neue Musik, Apollo-Theater, International Office der Universität Siegen
Mit seinen Kompositionen "Anaklasis" und "Threnos", einem orchestralen Klagegesang für die Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, leitete Krzysztof Penderecki Anfang der sechziger Jahre einen Paradigmenwandel in der Entwicklung der Neuen Musik ein, die von der strukturell orientierten seriellen Musik zur Klangkomposition führte, Musik, die den Klang erforscht und gestaltet, ihn als Träger musikalischer Botschaften nutzt. Durchaus wesentlich war Penderecki dabei auch die inhaltliche und emotionale Dimension seiner Musik, und in diesem Sinn hat er seither komponiert - seine Musik versucht und vermag es, den Hörer emotional zu erreichen, was Penderecki zu einem der meistgespielten zeitgenössischen Komponisten werden ließ. Sein drittes Streichquartett steht im Mittelpunkt des nächsten Konzerts im Studio für Neue Musik der Siegener Universität, das mit Mozart und Schubert zwei österreichische Klassiker Neuer Musik aus Polen gegenüberstellt. Da liegt es nahe, dass der Abend vom Szymanowski Quartett gestaltet wird, das sich seit 1995 durch seinen sensiblen Klang und seine unerhörte Partiturtreue Weltgeltung verschafft hat.

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