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29. November 2017

29. November 2017
10:00 - 17:00
WS-A 301, Seminargebäude Weidenauer Straße
Arbeitsstelle Hochschuldidaktik der Universität Siegen
Dr. Antonia Wunderlich
In diesem Workshop formulieren die Teilnehmenden ein Konzept für eine kompetenzorientierte Lehrveranstaltung incl. Prüfung, mittels dessen sie
1. das Niveau für ihr jeweiliges Thema passgenau festlegen,
2. Ideen für eine methodisch vielfältige Umsetzung im Laufe des Semesters entwickeln
3. und die Kriterien für die Prüfungsleistung transparent formulieren, so dass die Studierenden das gesamte Semester über eigenverantwortlich und motiviert mitarbeiten können.
Der Workshop ist als offene Werkstatt konzipiert, die es den Teilnehmenden ermöglicht, an Ihren konkreten Lehrveranstaltungen zu arbeiten. Mit Kurzvorträgen und Diskussionen werden die theoretischen Grundlagen geklärt, mit Feedback der KollegInnen und der Workshopleitung vertiefen die Teilnehmenden Ihre Ideen. Am Ende des Workshops haben sie ein Learning Outcome mit dazu passendem Veranstaltungskonzept formuliert und Ideen für eine kompetenzorientierte Prüfung incl. Bewertungssystementwickelt.
Da der Transfer in den Alltag nach Präsenzworkshops erfahrungsgemäß besonders herausfordernd ist, gibt es für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, im Zeitraum von 2 Monaten nach dem Workshop insgesamt 1 Std. Einzelcoaching (per Mail, Telefon oder Skype) in Anspruch zu nehmen.
10:30 - 19:30
AR-D-7104, Adolf-Reichwein-Campus
Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB)
Prof. Dr. Martin Rothland, Yannic Brück, Urs Seger, Dr. Daniel Müller, Prof. Dr. Colin Cramer (Universität Tübingen)
Der Tag der Bildungsforschung ist ein Thementag, der vom Ressorts Bildungsforschung des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB) an der Universität Siegen organisiert wird. Ziel des Tags der Bildungsforschung ist die fakultäts- und disziplinübergreifende Zusammenführung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu aktuellen Themen der Bildungsforschung sowie die Sichtbarmachung ihrer Forschungsaktivitäten und -leistungen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erhalten zudem die Möglichkeit, sich an diesem Tag im Rahmen unterschiedlicher Angebotsformate zu Themen wissenschaftlicher Karriereplanung zu informieren. In Zusammenarbeit mit den Lernwerkstätten werden auch Angebote vorgehalten, die Studierende an Themen der Bildungsforschung heranführen und sie bei ersten eigenen Forschungsvorhaben (etwa in Form von Qualifikationsarbeiten) unterstützen.

Das Programm erstreckt sich über einen Tag. Die zentrale Veranstaltung findet am späten Nachmittag (17.00 Uhr) statt. Neben einer Postersession, einem Gastvortrag einer renommierten externen Gastrednerin bzw. eines renommierten externen Gastredners wird dort auch der Waxmann-Preis der Bildungsforschung für herausragende studentische Abschlussarbeiten verliehen.

Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme an den Veranstaltungen eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
12:00 - 14:00
AR-HB 030, Adolf-Reichwein Campus
Fakultät I, Department Anglistik, Germanistik, Romanistik, ev. und kath. Theologie
Prof. Dr. Thomas Naumann
In der interdisziplinären Ringvorlesung "Blut, Tränen und Spott. Männlichkeiten in der Vormoderne" geht es um Männlichkeitsentwürfe von der Antike bis zum 18. Jahrhundert. In diesem Rahmen stehen nicht nur die „klassischen“ männlichen Idealtypen (Ritter, Heilige, Höflinge, Gelehrte) im Vordergrund, sondern mit den Narren, Schelmen und Eunuchen auch scheinbare Abweichungen von der hegemonialen Norm vormoderner Männlichkeit. Es geht ebenfalls um typische männliche Praktiken und Handlungsmodelle wie etwa den Kampf, das Duell, das Studium, die Galanterie und die Askese, die das vormoderne Männlichkeitsbild als ebenso pluralisiert erscheinen lassen wie moderne Maskulinität.
16:00 - 18:00
AR-B 2104/5, Adolf-Reichwein-Campus
Gestu_S, Familienservicebüro, Gender Studies
Hans Bertram (Berlin)
16:15
H-C 3303, Campus Hölderlinstraße
Career Service der Universität Siegen
Nadine Pungs
Wer die Frage nicht mehr hören kann, was er denn später mit seinem geisteswissenschaftlichen Studium machen will, dem erzählt die Journalistin, Autorin und Moderatorin Nadine Pungs in diesem career:FORUM, warum sich ein Studium der Geisteswissenschaften richtig lohnt.
Germanisten, Philosophen und Historiker haben es heute in der Arbeitswelt schwerer als andere Akademiker, heißt es. Die Wirtschaft interessiert sich herzlich wenig für die Schöngeister, meinen Eltern und raten nervös: „Du kannst ja noch Lehrer werden, oder?“
Das wollte Nadine Pungs nie. Die 36-jährige Düsseldorferin studierte Geschichte und Literaturwissenschaft – einfach, weil sie sich dafür interessierte. Und es kam noch schlimmer: Denn schon während des Studiums tingelte sie als Kleinkünstlerin über die Dörfer und moderierte Comedyshows. Wirtschaftlich betrachtet der Super-GAU; das Geld reichte selten und so verschliss sie rund 30 Nebenjobs. Was von den verdienten Euronen übrigblieb, steckte sie jedoch nicht in die Altersvorsorge, sondern in ihre Reisen. Und diese Idee war gut, denn mit einer Reportage über den Iran gewann sie einen Schreibwettbewerb, SPIEGEL ONLINE publiziert ihre Artikel und sie hat einen Buchvertrag mit dem Piper Verlag in der Tasche. Mit BWL wäre das nicht passiert.
Im career:FORUM plaudert Nadine Pungs aus dem Nähkästchen und macht jungen Geisteswissenschaftlern Mut. Denn was ist fesselnder als Geschichte oder Philosophie? Und was ist schöner als ein Beruf mit Schreiben und Sprechen?
16:30 - 18:00
US-A 234, Campus Unteres Schloss
Universität Siegen, Fak III, Fach Volkswirtschaftslehre
Alexander Libman (LMU München)
19:30
US-A 120, Campus Unteres Schloss
Fakultät III
Jörn Griebel
Eine Law Clinic ist eine Ausbildungsform, die Studierenden die Chance eröffnet, schon während des Studiums praktische Erfahrung in der (insb. rechtlichen) Beratung und Betreuung von Hilfsbedürftigen zu sammeln und sich zugleich gemeinnützig zu engagieren. Die in Deutschland bislang verbreitetste Form der Law Clinic ist die sog. Refugee Law Clinic, bei der sich die studentischen Berater der Unterstützung Geflüchteter verschrieben haben — im Asylverfahren und darüber hinaus.

Dabei richtet sich das Konzept nicht nur an Studierende des (Wirtschafts-)Rechts, sondern grundsätzlich an Engagierte aller Fachrichtungen, etwa auch der Sozialen Arbeit und der Sprachwissenschaften, die mit ihren speziellen Kenntnissen einen wichtigen Beitrag leisten können.

Vor dem Hintergrund von Überlegungen zur Schaffung eines solchen Projekts an der Universität Siegen ist es eine besondere Freude, mit Herrn Jan Haas einen der Protagonisten der Refugee Law Clinic an der Universität zu Köln als Referenten gewonnen zu haben. Er wird eingehend von den Erfahrungen beim Aufbau und Wirken des sehr erfolgreichen Kölner Projekts berichten. Hier engagieren sich inzwischen weit mehr als 200 Studierende verschiedener Fachrichtungen ehrenamtlich.

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