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9. November 2018

9. November 2018
08:45 - 13:15
PB-I001, Paul-Bonatz-Str. 9-11, 57076 Siegen
Universität Siegen Department Architektur, Förderverein für Architektur und Bauingenieurwesen an der Universität Siegen e.V.
Prof. Dipl.-Ing. Michael Lenhart, Dipl.-Ing. Dietmar Winkel
Die virtuelle Durchplanung von baulichen Strukturen wird durch den Einsatz der Building Information Modeling (BIM) Methodik immer effizienter. Hierbei steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller am Bauprozess Beteiligten im Vordergrund, mit dem Ziel ein integriertes dreidimensionales Modell zu schaffen, das in sich konsistent durchgestaltet ist. Ebenso sollen Zeit und Kostenparameter mit aufgenommen werden, um eine höhere Planungssicherheit zu erreichen. Experten aus Forschung und Praxis vermitteln Einblicke in die digitalisierte Baubranche.
09:00 - 17:00
WS-A-204, Weidenauerstraße 118, 57076 Siegen
Universität Siegen, Hochschuldidaktik
Barbara Greese
Souveränes Auftreten, Hörerorientierung und strukturierte Gedankenführung das sind zentrale Herausforderungen in der universitären Lehre, denen sich Lehrende stellen müssen. Der individuelle Rede- und Kommunikationsstil ist dabei für eine effektive und erfolgreiche Lehre in zweierlei Richtung entscheidend: nach innen für die eigene Sicherheit der Lehrenden und nach außen für das Erreichen und Motivieren der Studierenden. Das Seminar bietet die Möglichkeit an den genannten Elementen zu arbeiten mit dem Ziel, den eigenen Redestil weiter zu entfalten. In Stegreifreden werden das Sprech-Denken trainiert, Bühnenpräsenz und Kontakt zum Publikum erarbeitet und die Überzeugungskraft mit Körpersprache, Stimme und Wort gestärkt. Praktisches Üben und differenziertes, individuelles Feedback stehen dabei im Vordergrund. Ergänzt wird dieses durch Hinweise zur Struktur von Kommunikation und zur Redegliederung.[GK]
09:00 - 15:00
AR-HB 022, Adolf-Reichwein-Campus
Familienservicebüro der Universität Siegen
Nils Seiler
Ziel: Förderung der individuellen „Study-Life-Balance“. Inhalte: Erfahrungsaustausch/Vernetzung, Reflektion: Rollen, Aufgaben & Ansprüche, Zeitdiebe & Stressquellen erkennen, Selbstmanagement, Ressourcen entdecken, Vorstellung familienfreundlicher Angebote der Uni Siegen. Anmeldefrist bis 02.11.18. Anmeldung unter: familienservice.gleichstellung@uni-siegen.de (Bitte angeben, wenn Kinderbetreuung gewünscht ist). Inkl. Getränke und Snack.
09:00 - 17:30
Seminarpavillon, Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt
Universität Siegen, Fak II, SiZe / Goethe-Universität Frankfurt / Stiftung Ravensburger Verlag
Thomas Coelen (Universität Siegen)
Flucht ist kein neues Phänomen, hat jedoch mit den zunehmenden Fluchtmigrationsbewegungenseit 2015 eine Zuspitzungimpolitischen, öffentlichen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs erfahren. Häufig wird Flucht unter Themen wie Differenz(ierung), (nationale) Normen und Werte oder einer wie auch immer gearteten ‚Kultur‘ verhandelt – dies häufig aus einer defizitorientierten oder skandalisierenden Perspektive mit dem Fokus auf eine gelingende oder gar misslingende ‚Integration‘. Die Gründe, warum Menschen fliehen, sind vielfältigen Ursprungs. Doch allein der Prozess, aus einem Land zu fliehen, macht aus Menschen keine ‚Flüchtlinge‘. Erst die (politischen) Regularien im Aufnahmeland, die Zu- bzw. Aberkennung von bestimmten Rechten und Pflichten positioniert Menschen in diesen (rechtlichen) Status. Eine derart (national-)räumliche Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Flucht nicht nur als den Herkunftsort verlassenden Prozess von Gruppen oder Einzelnen zu betrachten, sondern auch die Bedingungen des Aufnahmelands als konstitutiv für das Thema Flucht zu fassen (Seukwa 2016). Neben viel betrachteten asylrechtlichen Rahmungen sind auch die wohlfahrstaatlichen Verhältnisse in diesem Zusammenhang nicht außer Acht zu lassen. Gerade weil viele Kinder und Jugendliche – mit oder ohne ihre Eltern – geflüchtet sind, ist hier insbesondere den Bedingungen der Kinder- und Jugendhilfe Beachtung zu schenken. Richtet man den Fokus auf die Lebens- und Alltagswelten der geflüchteten Kinder und Jugendlichen, erscheint vor allem die Jugendarbeit als ein erkenntnisreiches Feld. Jugendarbeit hat den Auftrag und schreibt sich in vielen Zusammenhängen auch selbst zu, junge Menschen zu einer eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Lebensführung zu befähigen (§ 11 SGB VIII) und dabei ‚offen‘ gegenüber allen Personen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihrer Herkunft zu sein (z.B. Plößer 2013). Doch wie positioniert sich Jugendarbeit im Kontext Flucht? Dieser Frage soll im Rahmen der Tagung aus unterschiedlichen empirischen und theoretischen Perspektiven nachgegangen werden. Die Tagung bietet Einblick in sowohl quantitative als auch qualitative Forschungsprojekte in den Themenfeldern Flucht und Jugendarbeit, welche zudem aus einer theoretischen Perspektive in den übergeordneten Kontext der Jugendhilfe eingeordnet werden.
20:00
AR-B 2311 (Musiksaal), Adolf-Reichwein-Campus
Universität Siegen, Fak II, Department Musik, Studio für Neue Musik
Annis Kyriakides, Frederic Rzewski, Emanuel Wittersheim (UA), Tamon Yashima (UA)
Das Münsteraner Ensemble consord hat sich seit 2016 als Ensemble für Neue Musik mit eigenen Konzerten und Workshops sowie durch Einladungen zu Festivals einen Namen machen können. Die Einbeziehung von Live-Elektronik und E-Gitarre machen es einmalig in der Ensemble-Landschaft NRWs. Ziel der aktuell 14 Mitglieder ist immer ein kammermusikalisches Zusammenspiel. In diesem Konzert kommt dieser Anspruch besonders zur Geltung, denn allen Stücken ist gemeinsam, dass sie interaktive Partituren zur Grundlage haben. So sind die Musiker auch an der Generierung der Stücke beteiligt. Frederic Rzewski lässt in seinem Stück "Holes" im Wechsel zwischen notierten Passagen und „games“ die Musiker mittels eines umfangreichen Signalsystems an der Gestaltung des Stücks teilhaben. Tamon Yashima erforscht in seinem neuen Werk für verstärkte improvisierende Solisten (Bass-Oboe, Bassklarinette, E-Bass + Effektgeräte) und Ensemble die Wechselwirkung zwischen Improvisationskonzepten und ausnotierter Komposition. Das Ensemble reagiert aus einem Fundus mobiler Elemente auf die frei improvisierenden Instrumentalisten und umgekehrt. Emanuel Wittersheim thematisiert mit seinem neuen Werk die Interaktion zwischen Musiker und Computer. Die Musiker müssen auf Elektronik, die sie selber durch ihre Instrumente steuern, reagieren, ohne dass sie (oder der Komponist) im Vorfeld genau wissen, was der Computer an Klängen generieren wird. So entsteht ein Wechselspiel von Aktion und Reaktion, ein chaotisches System, das - einmal angestoßen - seinen ganz eigenen, unvorhersehbaren Verlauf nimmt. Zur 100-Jahr-Feier des Endes des 1. Weltkriegs bekommt Yannis Kyriakides’ Stück "trench code" eine besondere Aktualität: Kyriakides entwickelt in "trench code" drei interaktive Videos die den Musikern als Partitur dienen. Ausgangsmaterial sind Codebücher aus dem 1. Weltkrieg, die von amerikanischen, britischen und deutschen Soldaten genutzt wurden.[GK]

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